ALTENBURGER GESCHICHTSVEREIN e.V. (AGV)
& Brigitte und Wolfgang Böhm

        

Treffen der Ortschronisten und Heimatforscher des Landkreises Altenburger Land

 

07.09.2012 

Bericht: Wolfgang Böhm 


In unserem  Altenburger Land ist es schön. Unser Altenburger Land ist interessant und seine Geschichte spannend. Wenn das nicht so wäre, würden sich nicht so viele ehrenamtliche Ortschronisten damit befassen.  

In unendlichem Fleiß, manchmal über Jahre hinweg, tragen sie Fakten zusammen, studieren Quellen, verbringen viel Zeit in Archiven und bei Zeitzeugen. Es ist halt eine unermüdliche Arbeit, die sie für unsere Heimat und für unser Heimatgefühl leisten. All das Erkundete schreiben sie dann auf undkommunizieren es ihren Mitmenschen. Hier liegt ihre besondere Verantwortung inder Vermittlung an jüngeren Generationen, damit deren Heimatverbundenheitentwickelt und erhalten bleibt. Damit auch sie gerne im Altenburger Land leben möchten.

Auf demTreffen der Ortschronisten wurde erneut klar, die Zusammenarbeit aller andieser Aufgabe Beschäftigten ist ein Muss. Mit und auf dem Treffen derOrtschronisten wurde dieses Anliegen organisiert.

DerVorsitzende des Altenburger Geschichtsvereins, Wolfgang Böhm, nutzte dann auch dieGelegenheit, den Verein ( AGV) und die Zeitschrift des Vereins, den ALTENBURGERZEITZEUGEN (AZZ) vorzustellen. Die Zeitschrift AZZ, so die Teilnehmer desTreffens, ist ein hervorragendes Medium zur Verbreitung ihrerForschungstätigkeit und der Kontaktaufnahme mit den Zeitzeugen. Das Interesse,den Verein und deren Zeitschrift, intensiv zu nutzen war groß. Über 20 Gästeund Mitglieder des AGV tauschten im Anschluss ihre wissenschaftlichenErfahrungen und Gedanken aus und vereinbarten eine engere Zusammenarbeit. Mitbesonderer Freude hörten wir den Vortrag eines Gedichtes in Altenburger Mundart,von Herrn Prößdorf. Von besonderem Interesse waren die Ausführungen von HerrnWido Hertzsch, als Kreisheimatpfleger. Er stellte das Ehrenamt, zu dem er 2011 berufen wurde, vor und bot seine Unterstützung an. Mit der Vorstellung des SELL-HEIMATVERLAGES durch Herrn Sell persönlich konnten Kontakte für möglicheVeröffentlichungen geknüpft werden. Unter den Gästen konnten wir auch dieLandrätin des Altenburger Landes, Frau Michaele Sojka, begrüßen, die sichprivat für das Treffen sehr interessierte.

ImAnschluss besuchten die Ortschronistendes Altenburger Landes das Gelände derehemaligen HASAG in der Poststraße inAltenburg-Nord. Unter Leitung von Wolfgang Böhm (AGV) erlebten dieTeilnehmer Geschichte vor Ort. Die Informationen über das Wachgebäude, dasDirektionsgebäude mit der Gedenktafel, die Struktur des HASAG-Geländes und  über die Unterkünfte für die Fremdarbeiter undKZ-Häftlinge waren von besonderem Interesse. Die Teilnehmer konnten das Lebennachvollziehen, welchen sich einst hier auf dem Boden der Stadt Altenburgvollzog. Wir müssen unbedingt hier weiterforschen und die Ergebnisse besondersden jüngeren Generationen vermitteln, so die Ortschronisten. Unverständnisäußerten Sie über das bisher viel zu geringe Interesse für dieses historischbelastete Altenburger Gebiet. Sie wünschten sich eine klare Konzeption zumUmgang mit diesem Abschnitt der Altenburger Geschichte

 

Ein Dank gilt Frau P. Vogler für die Versorgung mit einem Imbiss und Getränken. Dankeauch Frau H. Lindner, die einen köstlichen Kuchen gebacken hatte. Eingeladen zumTreffen der Ortschronisten hatte der Fachdienst Bürgerservice und Kultur vomLandratsamt Altenburger Land und der Altenburger Geschichtsverein e.V. Danke,Frau Kisewetter-Lorenz, für die gute Zusammenarbeit mit uns. Danke auch derStadtverwaltung, die uns die Räumlichkeiten des Bürgerzentrum Altenburg-Nordvermietete und uns den Besuch der Gedenktafel in der Poststraße ermöglichten. 

WolfgangBöhm 

 

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