ALTENBURGER GESCHICHTSVEREIN e.V. (AGV)
& Brigitte und Wolfgang Böhm

        

            SOWJETISCHE KRIEGSGEFANGENE IM ALTENBURGER LAND

Das Ukrainische Fernsehen reagierte auf Berichterstattungen über den Fund eines Massengrabes im LEINA-WALD im Landkreis ALTENBURGER LAND, über deren Exhumierung durch die Deutsche Kriegsgräberfürsorge und das Vorhaben einer würdevollen Bestattung auf dem Friedhof in Nobitz.

Das Ukrainische Fernsehen reagierte auch auf eine Information des Bürgermeisters von Nobitz, Hendrik Läbe, über das Gefundene Massengrab im Leinawald und auf eine entsprechende Einladung an Angehörige der Sowjetischen Kriegsgefangenen, die historischen Stätten zu besuchen.

und drehte einen 10 Minutenfilm, der im Ukrainischen fernsehen Ausgestrahlt wurde. 

Am 8.Mai 2012 waren mit dem Fernsehteam auch 3 Angehörige der im Massengrab gefundenen und identifizierten sowjetischen Soldaten nach Nobitz gekommen um vor Ort ihre durch Hunger oder Krankheiten umgebrachten Verwandten mit ihrem Besuch zu würdigen. 

Die Berichterstattung des Fernsehens zeigt Reaktionen der Bevölkerung und der Angehörigen in der Ukraine auf die Öffnung des Massengrabes und den Besuch Angehöriger in der Gemeinde Nobitz beim Bürgermeister Hendrik Läbe, den Besuch des Ortes der Massengräber im Leinawald und das Treffen mit Schülern der Wieratalschule aus Langenleuba-Niederhain. Bei diesem Treffen war auch der Altenburger Geschichtsverein e.V. (AGV), vertreten durch Wolfgeng Böhm anwesend, der den Stand der Forschung im Altenburger Land darlegte. 

Durch einen Klick auf 

EIN FILM DES UKRAINISCHEN FERNSEHENS

öffnet sich die Homepage mit dem Filmbeitrag.

Mit einem weiteren Klick auf   

Скачать в формате mp4

können Sie sich diesen Film auch auf Ihre Festplatte laden. 

Tagebuch einesLagerkommandanten

 

Die Lager für sowjetische Kriegsgefangene während desZweiten Weltkriegs waren lange Zeit ein weitgehend unbearbeitetes Thema. ImTagebuch eines ehemaligen Lagerkommandanten fanden sich Belege fürsystematischen Tod durch Hunger und Kälte, Seuchen und Misshandlungen.

Eine fast unbekannte Tragödie ist das Schicksal der sowjetischenKriegsgefangenen während des Zweiten Weltkriegs. Von ungefähr 5,5 Millionensind drei Millionen in deutschen Lagern umgekommen. Dort mussten siesystematisch verhungern und erfrieren. Sie starben an Misshandlung, Entkräftungoder fielen Seuchen zum Opfer.

Über die Lager für Kriegsgefangene im Dritten Reich gab es bisher kaumBelege. Aufsehen erregte deshalb im Jahr 2001 ein außergewöhnlicher Fund: einTagebuch, in dem ein Kommandant seinen Alltag beschreibt. Johannes Gutschmidtwar zwischen 1939 und 1944 Kommandant mehrerer Durchgangslager für russischeKriegsgefangene in Polen, in der Sowjetunion und in Weißrussland - dem Zentrumdes Massenmordes an sowjetischen Kriegsgefangenen. Detailliert belegt dasTagebuch die Schrecken des Lagerlebens - Kälte, Hunger, Kannibalismus,Selbstmord - und enthüllt gleichzeitig die Biografie eines Mannes. Esbeschreibt einen kaisertreuen Offizier, der nicht mit den Nationalsozialistensympathisierte und dennoch zum Täter wurde.

Das Tagebuch des Johannes Gutschmidt ist das Verlaufsprotokoll einerKatastrophe. Und es stellt erneut die Frage nach der Verantwortung desEinzelnen in der Tötungsmaschinerie der Nationalsozialisten.

Die Lager für sowjetische Kriegsgefangene während desZweiten Weltkriegs waren lange Zeit ein weitgehend unbearbeitetes Thema. ImTagebuch eines ehemaligen Lagerkommandanten fanden sich Belege fürsystematischen Tod durch Hunger und Kälte, Seuchen und Misshandlungen. JohannesGutschmidt hatte seinen Alltag in mehreren Lagern minutiös schriftlichfestgehalten. Der Dokumentarfilm zeichnet die Biografie eines Mannes nach, derzum Täter wurde, und stellt gleichzeitig die Frage nach der Verantwortung.

Eine fast unbekannte Tragödie ist das Schicksal der sowjetischenKriegsgefangenen während des Zweiten Weltkriegs. Von ungefähr 5,5 Millionensind drei Millionen in deutschen Lagern umgekommen. Dort mußten siesystematisch verhungern und erfrieren. Sie starben an Misshandlung, Entkräftungoder fielen Seuchen zum Opfer.
Über die Lager für Kriegsgefangene im Dritten Reich gab es bisher kaum Belege.Aufsehen erregte deshalb im Jahr 2001 ein außergewöhnlicher Fund: ein Tagebuch,in dem ein Kommandant seinen Alltag beschreibt. Johannes Gutschmidt warzwischen 1939 und 1944 Kommandant mehrerer Durchgangslager für russischeKriegsgefangene in Polen, in der Sowjetunion und in Weißrussland - dem Zentrumdes Massenmordes an sowjetischen Kriegsgefangenen. Detailliert belegt dasTagebuch die Schrecken des Lagerlebens - Kälte, Hunger, Kannibalismus,Selbstmord - und enthüllt gleichzeitig die Biografie eines Mannes. Esbeschreibt einen kaisertreuen Offizier, der nicht mit den Nationalsozialistensympathisierte und dennoch zum Täter wurde.

Das Tagebuch des Johannes Gutschmidt ist das Verlaufsprotokoll einerKatastrophe. Und es stellt erneut die Frage nach der Verantwortung desEinzelnen in der Tötungsmaschinerie der Nationalsozialisten.

Ein Teil der eindringlichen Filmaufnahmen wurde von dem im Jahr 2008verstorbenen Kameramann Edward Klosinski gedreht. Klosinski gehörte zu deninternational anerkannten polnischen Kameraleuten, die seit den 70er Jahren dasKino Europas bereicherten. So zeichnete er unter anderem für die Kameraarbeitin Krzysztof Kieslowskis "Drei Farben: Weiß" oder in Dieter WedelsMehrteiler "Der große Bellheim" verantwortlich.

Zur Dokumentation

Tagebuch eines Lagerkommandanten

Im Zentrum des Massenmordes

Eine fast unbekannte Tragödie ist das Schicksal der sowjetischenKriegsgefangenen während des Zweiten Weltkriegs. Von ungefähr 5,5Millionen sind drei Millionen in deutschen Lagern umgekommen. Man ließ siesystematisch verhungern und  erfrieren. Sie starben an Misshandlung,Entkräftung oder fielen Seuchen zum Opfer. 

Über die Lager im Dritten Reich gab es bisher kaum Belege. Aufsehen erregtedeshalb 2001 ein außergewöhnlicher Fund:  Ein Tagebuch, in dem einKommandant seinen Alltag beschreibt.

                              

Quelle: C A. Krug-Metzinger Filmproduktion GmbH

Marian Klodnicki als Major Gutschmidt und Jan Parys-Lisowski als Viktor

Johannes Gutschmidt war zwischen 1939 und 1944 Kommandant mehrererDurchgangslager für russische Kriegsgefangene in Polen, der Sowjetunion und inWeißrussland - dem Zentrum des Massenmordes.

Detailliert belegt das Tagebuch die Schrecken des Lagerlebens - Kälte,Hunger, Kannibalismus, Selbstmord - und enthüllt gleichzeitig die Biografieeines Mannes: ein kaisertreuer Offizier, der nicht mit den Nationalsozialistensympathisierte und dennoch zum Täter wurde.

Das Tagebuch des Johannes Gutschmidt ist das Verlaufsprotokoll einerKatastrophe. Es stellt erneut die Frage nach der Verantwortung des Einzelnen inder Tötungsmaschinerie der Nationalsozialisten.

Ein Teil der eindringlichen Filmaufnahmen wurde von dem 2008 verstorbenenKameramann Edward Kłosiński gedreht. Kłosiński gehörte zu den internationalanerkannten polnischen Kameramännern, die seit den 1970er Jahren das KinoWesteuropas bereicherten.

Ein Film von Anja Krug-Metzinger.

 

Durch einen Klick auf 

www.youtube.com/watch?v=OC5xqy30hAI

öffnet sich die Homepage mit dem Filmbeitrag.

.   

Tagebuch Lagerkommandant


1