ALTENBURGER GESCHICHTSVEREIN e.V. (AGV)
& Brigitte und Wolfgang Böhm

 

PRESSESCHAU        

 

 

REAKTION DES AGV AUF DEN BEITRAG IN DER OVZ

OVZ / 31.08/01.09./ Seite 20 / Günter Neumann 

Führung über Hasag-Gelände

Geschichtsverein organisiert mit Thüsac-Hilfe Busverbindung

Nun hat das Gelände des einstigen Rüstungskonzerns Hasag im heutigen Gewerbegebiet an der Altenburger Poststraße doch noch Aufnahme in das Programm des Denkmaltages gefunden: Der Altenburger Geschichtsverein lädt zu einer Führung und fachkundigen Informationen auf das Areal ein.
Weil vor allem der Transport der Interessenten vom Stadtzentrum zur Poststraße schwierig war, hatte sich der Geschichtsverein um eine Lösung bemüht und unbürokratische Hilfe bei der Thüsac gefunden. Wie Vereins-Vorsitzender Wolfgang Böhm informierte, setzt das Nahverkehrsunternehmen dazu extra einen größeren Bus auf der Stadtlinie K ein.
"Abfahrt ist um 10 Uhr von der Bushaltestelle am Bahnhof", berichtet Böhm. "An der Haltestelle Zschernitzscher Straße, gleich neben der Bäckerei, beginnt der Rundgang zu den Resten der ehemaligen Hugo Schneider Aktiengesellschaft, die zu den größten Rüstungsbetrieben Nazideutschlands gehörte. Wir besichtigen das ehemalige Lazarett, andere Reste des Außenlagersdes KZ Buchenwalds in Altenburg und kommen am ehemaligen Direktionsgebäude vorbei." Die Rückfahrt sei wieder mit Linie K möglich, ab Haltestelle Feldstraße bis zum Bahnhof oder in die Innenstadt. Die Führung erfolge durch Vertreter des Altenburger Geschichtsvereins. G. N.

 

 

Osterländer Volkszeitung, Dienstag, 20. August 2013 · Seite 11

von Günter Neumann 

Ausgeblendet

In den Programmen zum Denkmaltag ist kein Platz für die Erinnerung an den NS-Rüstungsstandort Altenburg

Altenburg. Der Tag des offenen Denkmals ist in diesem Jahr unter anderem jenen Gebäuden gewidmet, die an Krieg und Unrecht erinnern. In den Programmen des Altenburger Landes allerdings bleibt dieser Aspekt bislang ausgeklammert. Behörden und Freizeitforscher geben sich gegenseitig die Schuld.
Von Günter Neumann
Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale? Unter diesem Motto stelle der Denkmaltag 2013 die zentralen Fragen der Denkmalpflege in den Mittelpunkt: Was ist wert, erhalten zu werden und weshalb? Was macht Denkmale unbequem, wann und für wen? So umreißt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz das gewählte Thema für den 8. September. Und betont ausdrücklich, dass das bewusst weit gefasste Motto auch jene Denkmale erfassen soll, die an Krieg und Unrecht erinnern. Anlass sei die Machtübernahme der Nazis vor 80 Jahren gewesen, wie Stiftungs-Geschäftsführer Wolfgang Illert hervorhebt: Ein schwieriges Thema, "das ganz heikle Diskussionen" hervorrufen könne.
Die wird es im Osterland wohl nicht geben. Denn weder im Denkmaltag-Programm des Landratsamtes noch dem der Altenburger Stadtverwaltung sind solche Stätten der Nazi-Zeit ausgewiesen worden, wie eine OVZ-Umfrage ergab.
Denn das Motto sei nur als Empfehlung zu verstehen. "Von den Veranstaltern kann, muss aber keinesfalls auf das Thema Bezug genommen werden", so die Antwort der Pressestelle des Landratsamts. Welche Denkmäler geöffnet werden, entscheiden Eigentümer, Vereine oder sonstige Berechtigte selbst. Die untere Denkmalschutzbehörde erfasse nur die Teilnehmenden. Und im Übrigen lasse dasThema "einen außerordentlich weiten Interpretationsspielraum zu".
Altenburgs Rathaus-Pressesprecher Christian Bettels verweist gleich an den Denkmal-Experten der Verwaltung. Aber Jürgen Fröhlich winkt ab: "Ich koordiniere nur, bin darauf angewiesen, was angemeldet wird." Und rein formal gebe es in der Stadt auch keine Baudenkmäler aus den Nazi-Jahren. Denn das in jüngster Zeit in den Blickpunkt gerückte Gelände des NS-Rüstungskonzerns Hasag in Altenburg-Nord habe nie Denkmal-Status besessen. Letzte erhaltene Baracken waren erst kürzlich für die Gewerbegebiets-Erschließung abgerissenworden (OVZ berichtete).
Doch im Blick hatte der Denkmal-Fachmann das Gelände ursprünglich sehr wohl, zumal das Direktionsgebäude des Konzerns bestens erhalten ist und sich sogar im kommunalen Eigentum befindet: In der Poststraße 24 ist das städtischeKulturmanagement untergebracht.
Fröhlich berichtet in diesem Zusammenhang von einem Gespräch mit dem Altenburger Geschichtsverein, der sich mehrfach für die Erinnerung an die Opferder Hasag und diesen dunklen Teil der Altenburger Geschichte eingesetzt hatte."Ich habe angefragt, ob der Verein nicht eine Führung über das Gelände übernehmen könnte. Doch die haben sich nicht wieder gemeldet."
Dieses Gespräch hat allerdings der Vorsitzende des Geschichtsvereins in anderer Erinnerung. "Wir würden gern dort stehen und die Information oder auch eine Führung übernehmen", versichert Wolfgang Böhm. "Aber die Stadt müsste organisieren, dass die Interessenten nach Nord kommen. Eine Bustour kann ich nicht aus meinem Rentner-Portemonnaie bezahlen." Auf diesen Vorschlag habe nun wiederum er nichts mehr von der Stadt gehört.
"Es ist schade, so eine Gelegenheit verstreichen zu lassen", bedauert Anja Siegesmund. Die Fraktionschefin der Bündnisgrünen im Thüringer Landtag hatte in der Vergangenheit immer wieder für eine Erinnerungskultur in Altenburg geworben, die auch das Erbe der NS-Vergangenheit einschließt. "Ich hoffe,dass das Programm noch nicht endgültig festgezurrt ist. Vielleicht findet sich noch eine Möglichkeit, diesen Ort, seine Geschichte und die Erinnerung an die Leiden der Menschen einzubeziehen."
Wenn nicht, wird auch dieser Denkmaltag wieder von meist morbiden Villen und Werkhallen, Bahnhofsgebäuden, Kaufhaus und Trafostation dominiert. Einzig ein junger SPD-Kreistagsabgeordneter rettete ein bisschen den Altenburger Ruf: Christian Repkewitz lädt am 8. September zu einem Rundgang entlang der verblassten Spuren einstigen jüdischen Lebens in der Stadt ein.
 

© Kommentar

Gut erhaltenund weitgehend unbekannt: das ehemalige Hasag-Direktionsgebäude.(Hier wurde ein Foto vom Direktionsgebäude abgebildet.) 

                                                                         

Kommentar

Chance und Verpflichtung

Von Günter Neumann

Da hat Altenburg wohl wieder einmal eine Chance verpasst. Mit demoffiziellen Themenvorschlag der Denkmalschutz-Stiftung im Rücken hätte sichgeschickt das lange verdrängte Kapitel als NS-Rüstungsschmiede samtZwangsarbeit und Häftlingselend aufgreifen lassen.
Vielleicht wäre eine kleine Ausstellung im - heute städtischen -Direktionsgebäude machbar gewesen? Und hätte nicht ein kenntnisreich geführterRundgang über das - heute als Gewerbegebiet geförderte - Gelände des einstigenHasag-Konzerns mehr Besinnung bewirken können als manch ritualisierteGedenktagsrede?
Die Standard-Grätsche des Rathauses gegen unliebsame Projekte - kein Geld, keinGeld - sollte diesmal niemanden beeindrucken. Denn anders als bei der weiterdringend nötigen wissenschaftlichen Aufarbeitung des Hasag-Kapitels samtEinrichtung einer würdigen Erinnerungsstätte geht es hier um Peanuts.
Der Geschichtsverein wird kein Honorar verlangen, einen Bus hat die Thüsacimmer übrig und sponsern könnten ihn Wahlkämpfer, die gerade so gern und vielvon Verantwortung für Deutschland reden.
Und da gehört die eigene Geschichte schließlich dazu.
@g.neumann@lvz.de

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Kritik an der Ausblendung der HASAG zum Tag des Denkmals

 

 

Monatszeitschrift
Geschichtsverein
bangt um„Zeitzeugen“

Altenburg (R.W./F.N.). Eigentlich hat es am vergangenen Freitag ja Grund zum Feiern gegeben. Schließlich besteht die Zeitschrift „Zeitzeuge“ des Altenburger Geschichtsverein seit zwei Jahren. Doch auch Sorgen spielten bei der Geburtstagsfeier eine Rolle: Autoren und Vereinsmitglieder bangen um das Fortbestehen der Monatsschrift. Denn die Herausgabe ist nur durch Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds möglich, diese enden aber im nächsten Jahr.„Bis zur 33. Ausgabe ist alles im Griff“, betonte  

Heinz-Dieter Plötner, stellvertretender Vorsitzender des Vereins, vor
mehr als 20 Gästen. Ab 1. Juli 2014 müssten neue Wege der Finanzierung
gegangen werden. Gesucht wird deshalb nach Sponsoren, aber auch nach Büroräumen und Mediengestaltern, die die Zeitschrift ehrenamtlich betreuen. Am 2. August 2011 erschien die erste Ausgabe des „Zeitzeugen“, zugleich wurde damals das Büro am Steinweg eröffnet.
„Wir gehören nun zum Erscheinungsbild der Skatstadt“, sagte Plötner
jetzt. 25 Ausgaben wurden bislang publiziert, 250 Exemplare beträgt die Auflage, 60 Abonnenten gibt es. Möglich sei dies nur durch die 25 Autoren, die monatlich ehrenamtlich für das Magazin
schreiben. Und dank vieler Altenburger, die mit Fotos und Material den 25 Mitglieder zählenden Verein unterstützen.

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Von Reinhold Weber

 

02.08.2013
„Altenburger Zeit Zeuge“ feiert zweijähriges Bestehen

Heute vorgenau zwei Jahren erschien die erste Ausgabe der Zeitschrift des Altenburger Geschichtsvereins e.V., der „Altenburger ZeitZeuge“. Zeitgleich konnte am 2. August 2011 die Geschäftsstelle des Vereins im Steinweg 12/13 eröffnet werden. Dieser zweite Geburtstag wurde heute an Ort und Stelle gefeiert. Frau Dr. Klaubert unterstützt die Arbeit des Vereins mit dem monatlichen Kauf von fünf Zeitschriften.
 

Der im März 2010 gegründete Verein zählt heute 25 Mitglieder und ist aus dem Erscheinungsbild der Stadt nicht mehr wegzudenken. Möglich wurde die Herausgabe einer eigenen Zeitschrift zum einen aufgrund von Fördermitteln aus dem Europäischen Sozialfond, vor allem aber durch die kontinuierliche und engagierte Arbeit des Vereins und seiner Unterstützer. Für die Gestaltung zeichnet Frau Jana Kuhrmann verantwortlich, für den Inhalt die Vereinsmitglieder bzw. Geschichtsinteressierte und Hobbyforscher, die alsAutoren auftreten.
250 Exemplare werden monatlich gedruckt, verkauft und an etwa 60 Abonnenten verteilt. Hilfreich sind auch immer wieder geschichtsinteressierte Altenburger, die Zuhause bei den Großeltern, Eltern, Onkeln und Tanten das eine oder anderein der Schublade finden und vorbeibringen, seien es alte Postkarten, Feldpostbriefe, Lebensmittelkarten oder sonstiges.
Da jedoch die Fördergelder für den Verein befristet sind, ist das Fortbestehen des „Altenburger ZeitZeuge“ im nächsten Jahr gefährdet. Werden keine anderen Finanzierungsmöglichkeiten gefunden, wird die 33. Ausgabe gleichzeitig die letzte sein und die Anlaufstelle im Steinweg ab 1. Juli geschlossen. Der Vorstand sucht daher sowohl nach Sponsoren als auch nach Mediengestaltern,welche „nebenbei“ die Zeitschrift mitgestalten können, sowie nach neuen Büroräumlichkeiten.

Falko Neubert

OVZ / 10.07.2013 / S.11

Zeitschrift mit Fragezeichen,  

aber neue Ziele

Altenburger Geschichtsverein stellt sich neu auf

Altenburg. Wolfgang Böhm heißt der alte und neue Vorsitzende des AltenburgerGeschichtsvereines. Auf einer vorgezogenen Wahlversammlung wurde er einstimmig wiedergewählt. Außerdem wurde der Vorstand von vier auf sechs Personen erweitert. Die wird es brauchen. Denn der derzeit 27 Mitglieder

(25 Mitglieder / W. Böhm) zählende Verein hat sich einiges vorgenommen.
Von Jörg Wolf
Eigentlich war die zweijährige Wahlperiode noch lange nicht abgelaufen. Aberdie Neuwahlen waren notwendig geworden, weil einige Vorständler vor allem aus beruflichen Gründen vorfristig ausgeschieden waren. "Mit so einem geschrumpften Vorstand kann man so einen Verein mit so vielen Zielen nicht ordentlich leiten", sagt Wolfgang Böhm. Einstimmig wurden jetzt neben ihm als Chef Heinz-Dieter Plötner als Stellvertreter, Astrid Bethke als Schatzmeisterin, Gerda Berthold als Schriftführerin sowie Sigrid Richter und Herbert-Dieter Stasiak als weitere Vorstandsmitglieder gewählt. "Das ist eine gute Mischung aus jung und älter sowie der einzelnen Bereiche, der für Kommendes gewappnet ist", sagt Böhm. Aktuell ist es die Debatte um die Errichtung einer Dokumentations- und Gedenkstätte in Altenburg, in der an die Nazizeit mitsamt den von den damaligen Machthabern eingerichteten KZ-Außenlagern erinnert werden soll (OVZ berichtete).
Dass der Geschichtsverein auch mit Hilfe prominenter Politiker, wie der Grünen Anja Siegesmund darüber eine Debatte ins Laufen gebracht hat, die gar in einem Richtung weisenden Stadtratsbeschluss münden soll, darüber ist Böhm stolz."Keineswegs soll dieser Prozess ein Alleingang von uns werden. Vielmehr müssen hier alle Interessierten einschließlich der lokalen Politik mit ins Boot und sich aktiv einbringen", betont der 66-Jährige. Ein entsprechendes, vom Geschichtsverein erarbeitetes Konzept, das das große Forschungsfeld in diverseSegmente unterteilt, sei eine von hoffentlich vielen Lösungsansätzen."Auch weil es dadurch den Raum lässt, dass sich andere an die verschiedenen Felder andocken können", sagt Böhm. Ein weiteres Projekt würde der alte und neue Vorsitzende zwar gerne fortführen, aber nicht mehr unter den derzeitigen Bedingungen: Die regelmäßige Herausgabe des Altenburger Zeitzeugen, einer in 250er Auflage erscheinenden Broschüre, die sich vor allem mit zeitgeschichtlichen Themen befasst. "Das hat mittlerweile eine große Anhängerschar gefunden. Aber wir haben damals vor rund zwei Jahren einen Riesenakt gemacht, der unsere Kraft beinahe überstieg", sagt derVereinschef. Immerhin musste Neu-Pensionär Böhm damals praktisch in die Rolle eines Arbeitgebers für zwei Angestellte schlüpfen. "Mit allen Anforderungen, denn dies schrieb das auf drei Jahre befristete EU-Förderprogramm zwingend vor, unter dessen Dach die Broschüremacher angesiedelt sind. Auf einmal war ich Unternehmer. Da fehlte auch die Zeit, sich anderen Themen zu widmen, die unseren Verein ausmachen könnten. Beispielsweise Vorträge zu den unterschiedlichsten historischen Themen oder Ausstellungen und andere Veranstaltungen", sagt Böhm fast entschuldigend.
Noch bis Ende April 2014 läuft das EU-Projekt. Einfach sterben lassen will Wolfgang Böhm den Zeitzeugen aber auch nicht. "Wir bräuchten einen Sponsor für die Löhne der beiden Angestellten, vielleicht auch sogar eine Stiftung, die unser Projekt auffängt."
Dass es so wie bislang weitergehe, hält er aber für unwahrscheinlich. Denn der Verein will sich den unterschiedlichsten historischen Themen widmen und künftig mit mehr Veranstaltungen auf sich aufmerksam machen. "Dafür planen wir die Gründung von Interessengruppen zu den einzelnen Themen. Da wäre der 100-jährige Flugplatz in Nobitz beispielsweise ein Themenfeld und die Entwicklung der Eisenbahn", nennt Böhm nur zwei Felder.
Verstärkt will man auch mit diversen Ausstellungen in Eigenregie auf sich aufmerksam machen. Die erste steht bereits fest: Vom 7. bis 11. Oktober wollen die Mitglieder des Geschichtsvereines in der Sparkasse Wettiner Straße in einer Schau über die Völkerschlacht 1813 informieren. (A
nmerkung: Hier hat sich der Titel geändert.- Die Dokumentations- und Gedenkstätte Altenburg)
© Kommentar

OVZ / 10.07.2013 / S.11
Bericht zur Mitgliederversammlung 27.06.2013
011(1).pdf [ 244.4 KB ]

 

                                                        

                            
                                                    OVZ / 10.07.2013 / S.11                                                    Bericht zur Mitgliederversammlung 27.06.2013                                                    011(1).pdf                    [ 244,4 KB ]                            

 

OVZ / 20120804 / S.16

"Zeitzeugen"-Magazin hat nicht nur Fans in Altenburg

Zeitschrift des Geschichtsvereins wird auch in andere Bundesländer geliefert

Altenburg. Das Magazin "Zeitzeugen" des Altenburger Geschichtsvereins hat schon viele Fans gefunden. Wie Vereinsvorsitzender Wolfgang Böhm zum einjährigen Bestehen der Monatszeitschrift bilanzierte, gibt es nicht nur Abonnenten im Altenburger Landkreis, sondern auch in anderen Bundesländern.
Das Heimatmagazin dokumentiert die umfangreiche Geschichte des Altenburger Landes - auf unterhaltsame und informative Weise, betonte Böhm. Im"Zeitzeugen" würde die Heimatgeschichte aufgearbeitet und viel Unbekanntes der Öffentlichkeit präsentiert. Dafür dankte er nicht nur dem Redaktionskollegium des "Zeitzeugen" und den Vorstandsmitgliedern des Vereins, sondern ehrte auch engagierte Autoren, die ihre Beiträge ehrenamtlich liefern.
Wie die Autoren verrieten, forschen und arbeiten sie in ganz unterschiedlichen Themengebieten bereits an den nächsten Artikeln. Der Geschichtsverein wünschtsich weiterhin eine intensive Mitarbeit seiner Mitglieder, um in den nächsten Jahren die begonnene Vereinsarbeit fortsetzen zu können.
Vorgestern hat der Verein sein einjähriges Bestehen in der Geschäftsstelle amSteinweg mit zahlreichen Gästen, Mitarbeitern und Vereinsmitgliedern gefeiert. Mit dabei war auch Landrätin Michaele Sojka (Linke), die die Glückwünsche des Landratsamtes überbrachte. Sie verwies auf die Bedeutung der Vereinsarbeit für die Bevölkerung des Landkreises und wünschte sich auch künftig eine fruchtbringende Zusammenarbeit zwischen dem Landratsamt und dem Geschichtsverein.
Reinhard Weber

KURIER / 11.08.2012 / Seite 15

Altenburger Geschichtsverein feierte  

einjähriges Bestehen

Die Landrätin Michaele Sojka (2..v.r.) mit den Autoren. Foto: Jana Fuchs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Altenburg. Am 2. August 2012 feierteder Altenburger Geschichtsverein sein einjähriges Bestehen und hatte dazu indie Geschäftsstelle am Steinweg zahlreiche Gäste, Mitarbeiter undVereinsmitglieder eingeladen. Herzlich begrüßen konnte dabei VereinsvorsitzenderWolfgang Böhm die Landrätin Michaele Sojka, die auch die Glückwünsche desLandratsamtes überbrachte.

In seiner Ansprache ging WolfgangBöhm auf das einjährige Bestehen des Altenburger Geschichtsvereins
ein und verwies auf den großen Zuspruch des Vereins in der Bevölkerung und dieerfolgreiche Arbeit
des „Zeitzeugen“. Das monatlich erscheinende Heimat- und Geschichtsmagazin fürdas Altenburger Land dokumentiert die umfangreiche Geschichte im AltenburgerLand und Abonnenten gibt es nicht nur im Landkreis, sondern auch in anderenBundesländern, wie Wolfgang Böhm voller Stolz betonen konnte.

Nun schon seit einem Jahr erscheintdieses Magazin regelmäßig und hat eine große Anhängerschaft
gefunden.

Wie Wolfgang Böhm ausführte,werdenThemen aus allen Bereichen der Heimatgeschichte des Altenburger Landesbehandelt und auch noch viel Unbekanntes der Öffentlichkeit präsentiert. Wiedie Autoren, die in vielen Geschichtsbereichen arbeiten und forschen,ausführten, sind noch viele informative Artikel in Vorbereitung.
Landrätin Michaele Sojka machte die Bedeutung der Vereinsarbeit für dieBevölkerung im Landkreis
deutlich und wünscht sich fürdie Zukunft eine fruchtbringende Zusammenarbeitzwischen dem
Landratsamt und dem Geschichtsverein.

Anschließend ehrte VereinsvorsitzenderWolfgang Böhm eine Anzahl der engagierten Autoren, die
monatlich die Beiträge ehrenamtlich liefern.         Reinhard Webe
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